AML/KYC

AML- und KYC-Richtlinien von Spingranny: Massnahmen gegen Geldwäscherei, Identitätsprüfung und Schutz der Plattform gemäss Schweizer Vorschriften.

Die Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung sowie die zuverlässige Identifizierung jedes einzelnen Nutzers gehören zu den zentralen Verpflichtungen unserer Plattform. Auf dieser Seite erläutern wir die Grundsätze unserer AML- und KYC-Richtlinie, die wir konsequent anwenden, um eine sichere, transparente und gesetzeskonforme Umgebung zu gewährleisten. Mit der Registrierung auf unserer Plattform akzeptieren die Nutzer die hier beschriebenen Verfahren und verpflichten sich zur Mitwirkung bei allen erforderlichen Prüfschritten.

Rechtlicher Rahmen

Unsere Richtlinie orientiert sich an den geltenden Schweizer Bestimmungen, insbesondere am Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung sowie an den Vorgaben des Geldspielgesetzes. Zusätzlich berücksichtigen wir die Empfehlungen der Financial Action Task Force und internationale Standards zur Prävention von Finanzkriminalität. Diese rechtlichen Grundlagen bilden das Fundament unserer internen Kontrollverfahren und werden regelmässig an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Ziele der AML-Massnahmen

Die AML-Richtlinie verfolgt mehrere klar definierte Ziele, die im Zusammenspiel den Schutz aller Beteiligten gewährleisten:

Identitätsprüfung im Rahmen des KYC-Verfahrens

Das KYC-Verfahren beginnt bereits bei der Registrierung und stellt sicher, dass jeder Nutzer eindeutig identifiziert werden kann. Im Rahmen der Verifizierung können verschiedene Dokumente angefordert werden, darunter ein gültiger amtlicher Lichtbildausweis, ein aktueller Wohnsitznachweis sowie gegebenenfalls Belege über die Herkunft der eingesetzten Mittel. Die Übermittlung erfolgt über sichere, verschlüsselte Kanäle, und die Daten werden ausschliesslich zum Zweck der Verifizierung und der Einhaltung gesetzlicher Pflichten verarbeitet.

Akzeptierte Dokumente

Für die Identitätsprüfung werden in der Regel folgende Dokumente akzeptiert: nationale Identitätskarte, Reisepass oder Führerschein als Lichtbildausweis sowie eine aktuelle Stromrechnung, ein Bankauszug oder eine offizielle behördliche Zustellung als Wohnsitznachweis. Die Dokumente müssen lesbar, vollständig und gültig sein. Bei Unklarheiten oder unzureichender Qualität können ergänzende Unterlagen nachgefordert werden, um die Verifizierung erfolgreich abschliessen zu können.

Verstärkte Sorgfaltspflichten

In bestimmten Situationen werden über die Standardprüfung hinaus zusätzliche Massnahmen ergriffen. Dies betrifft insbesondere Transaktionen mit hohen Beträgen, Nutzer aus Ländern mit erhöhtem Risiko oder politisch exponierte Personen. In solchen Fällen können detaillierte Nachweise zur beruflichen Tätigkeit, zu Einkommensquellen oder zur wirtschaftlichen Berechtigung verlangt werden. Diese verstärkten Sorgfaltspflichten dienen dem Schutz der Plattform vor missbräuchlicher Nutzung und entsprechen internationalen Standards der Finanzaufsicht.

Überwachung von Transaktionen

Sämtliche Ein- und Auszahlungen werden mithilfe automatisierter Systeme kontinuierlich überwacht. Auffällige Muster, ungewöhnlich hohe Beträge oder Transaktionen, die nicht mit dem bekannten Profil des Nutzers übereinstimmen, werden zur weiteren Prüfung an spezialisierte Mitarbeitende weitergeleitet. Bestätigt sich der Verdacht auf eine unzulässige Aktivität, werden die zuständigen Behörden gemäss den gesetzlichen Meldepflichten informiert. Die Plattform behält sich in solchen Fällen das Recht vor, Transaktionen zurückzuhalten oder Konten vorübergehend zu sperren.

Pflichten der Nutzer

Jeder Nutzer ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemässe und vollständige Angaben zu machen sowie Änderungen seiner persönlichen Daten unverzüglich mitzuteilen. Auf Anfrage müssen alle erforderlichen Dokumente fristgerecht zur Verfügung gestellt werden. Die Verwendung gefälschter, manipulierter oder fremder Dokumente führt zur sofortigen Sperrung des Kontos und zur Meldung an die zuständigen Behörden. Zudem ist es untersagt, das Konto für andere Personen zu nutzen oder Mittel Dritter über das eigene Konto abzuwickeln.

Aufbewahrung der Daten

Die im Rahmen der KYC-Verifizierung und der laufenden Überwachung erhobenen Daten werden gemäss den gesetzlichen Vorgaben aufbewahrt. Die Aufbewahrungsfrist beträgt in der Regel mindestens zehn Jahre nach Beendigung der Geschäftsbeziehung oder nach Abschluss der jeweiligen Transaktion. Während dieses Zeitraums sind die Daten ausschliesslich autorisiertem Personal zugänglich und werden durch fortschrittliche technische und organisatorische Sicherheitsmassnahmen geschützt.

Schulung der Mitarbeitenden

Alle Mitarbeitenden, die mit Nutzerdaten oder Transaktionen in Berührung kommen, durchlaufen regelmässige Schulungen zu den Themen Geldwäschereiprävention, Erkennung verdächtiger Aktivitäten und Datenschutz. Die internen Verfahren werden laufend überprüft und an neue gesetzliche Anforderungen angepasst. Ein speziell beauftragter Compliance-Verantwortlicher überwacht die Einhaltung der AML- und KYC-Richtlinie und steht den zuständigen Behörden als Ansprechpartner zur Verfügung.

Konsequenzen bei Verstössen

Verstösse gegen die AML- und KYC-Bestimmungen werden konsequent geahndet. Mögliche Massnahmen reichen von der vorübergehenden Sperrung des Kontos über die Einbehaltung von Geldern bis hin zur dauerhaften Schliessung des Nutzerkontos und zur Meldung an die zuständigen Behörden. In schwerwiegenden Fällen können zivil- und strafrechtliche Schritte eingeleitet werden. Die Plattform arbeitet eng mit den Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden zusammen, um die Integrität des Finanzsystems und den Schutz aller Nutzer zu gewährleisten.

Rating:
5/5
Willkommenspaket 4.500€ + 350 FREISPIELE


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